Fahrbericht Kurztrip 2026

Fahrbericht Kurztrip 2026

(9 Tage - 5 Etappen)

 

1. Etappe Gangelt
Kurztrip nach Gangelt

Tag 1 – Sonnenschein und Entspannung

Der erste Tag unseres Kurztrips hätte nicht besser beginnen können. Schon bei der Anfahrt begleitete uns strahlender Sonnenschein, der die Landschaft des Selfkants in ein wunderbares Licht tauchte. Bei unserer Ankunft am Stellplatz wurden wir überaus freundlich empfangen – man fühlt sich hier sofort gut aufgehoben.

Der Stellplatz: Ein echtes Schnäppchen
Wir hatten zum Glück bereits im Vorfeld für zwei Tage reserviert, was die Ankunft völlig stressfrei gestaltete. Besonders hervorzuheben ist der unschlagbare Preis: Mit nur 15 € pro Nacht bietet der Stellplatz ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für diese Lage.

Ausflug nach Gangelt
Ein kurzer, gemütlicher Spaziergang führte uns direkt in den historischen Ortskern von Gangelt. Was wäre ein sonniger Urlaubstag ohne ein Eis? Wir haben die lokale Eisdiele entdeckt und die erste süße Auszeit genossen.

Tag 2 – Zwischen Genuss und Gewitter

Der zweite Tag begann so herrlich, wie der erste aufgehört hatte. Am Vormittag und über die Mittagszeit herrschten Sonnenschein und warme Temperaturen, die wir zum ausgiebigen Relaxen am Platz nutzten. Einfach mal die Seele baumeln lassen!

Wetterumschwung und Abendessen
Gegen Abend schlug das Wetter um: Gewitter und Regen zogen auf. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn wir hatten uns für ein Abendessen in der Gaststätte Hamacher entschieden. Dort haben wir wirklich lecker gegessen – eine absolute Empfehlung für jeden, der in der Nähe ist.

Den Abend ließen wir trotz des Regens gemütlich im Trockenen ausklingen, während wir den Sound der Tropfen auf dem Dach genossen.

Ausblick: Auf nach Rinteln!

Morgen packen wir zusammen und machen uns auf den Weg. Unser nächstes Ziel ist der Stellplatz in Rinteln. Wir sind gespannt, was uns an der Weser erwartet!
 
2. Etappe Rinteln
Rinteln – Weser-Idylle & Altstadtzauber

Überblick
Rinteln hat sich als hervorragender Stopp erwiesen. Die Stadt kombiniert eine wunderschöne, gut erhaltene Altstadt mit der lebendigen Atmosphäre direkt an der Weser. Besonders zur Zeit der Maimesse herrscht hier ein ganz besonderer Trubel.

Der Stellplatz
Kapazität: Ca. 50 großzügige Plätze.
Beschaffenheit: Ebenerdig und gut anfahrbar.
Wichtiger Hinweis zum Check-in: Die Einfahrt ist erst ab 14:30 Uhr möglich.
Tipp für Nachfolger: Vor dieser Zeit zeigt der Automat konsequent "0 Reservierungen möglich" an. Man muss also geduldig sein, bis das System die Plätze für den neuen Tag freigibt.

Highlights & Gastronomie
Die Lage des Platzes ist ideal, da man nur einen sehr kurzen Fußweg in die historische Altstadt hat.
Weser-Feeling: Direkt in der Nähe befindet sich ein einladender Beach Club, der für echtes Urlaubsfeeling sorgt.
Weserdorf: Die Außengastronomie im "Weserdorf" ist ein Muss. Hier kann man direkt am Wasser sitzen und die vorbeifließende Weser beobachten.
Altstadt: Die Fachwerkhäuser und der Marktplatz (besonders während der Maimesse) bieten eine tolle Kulisse für Spaziergänge.

Wetter & Atmosphäre
Nach einem sonnigen Nachmittag zwischen Messe und Weserufer änderte sich das Wetter am Abend.
Stimmungswechsel: Es wurde spürbar frischer.
Abend: Leichter Regen setzte ein – die perfekte Zeit, um es sich im Camper gemütlich zu machen und den Tag Revue passieren zu lassen.

Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Platz für alle, die Stadtnähe und Flusslandschaft gleichermaßen schätzen. Trotz des Regens am Abend ein gelungener Aufenthalt!
3. Etappe Börgerende-Rethwisch
Abschied und Weiterreise (Montag bis Mittwoch)

Montag, 04. Mai 2026: Die Anreise
Der Montag begann früh in Rinteln. Die Fahrt führte in den Norden nach Börgerende-Rethwisch. Der Anlass der Reise war ein trauriger – eine Beerdigung im Familienkreis –, doch die Vorfreude auf das Wiedersehen mit der Familie begleitete die Fahrt.
Am Nachmittag erfolgte die Ankunft an der Ostseeküste. Nach der herzlichen Begrüßung stand der restliche Tag ganz im Zeichen des Ankommens. Der Abend klang im gemütlichen Kreis der Familie aus, was Raum für erste Gespräche und ein stilles Beisammensein bot.

Dienstag, 05. Mai 2026: Der Tag des Abschieds
Der Dienstag startete mit einem gemeinsamen Frühstück im Kreise der Familie, eine wichtige Stärkung für den bevorstehenden schweren Gang.
Mittags: Feierliche Urnenbeerdigung mit anschließender Messe, es war ein würdevoller Abschied.
Nachmittags: Im Anschluss an die Zeremonie verbrachten wir die Zeit mit der Familie, Freunden, Bekannten und Nachbarn. Der Austausch von Erinnerungen und das gemeinsame Gedenken standen dabei im Vordergrund.
Abends: Den Tag ließen wir ruhig und gemütlich im engsten Familienkreis ausklingen, um die Erlebnisse gemeinsam zu verarbeiten.

Mittwoch, 06. Mai 2026: Die Weiterreise unter erschwerten Bedingungen
Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück hieß es Abschied nehmen von der Familie. Das nächste Ziel war der Stellplatz Marina Recke.
Die Fahrt gestaltete sich jedoch weitaus schwieriger als die Hinfahrt. Die Strecke war geprägt von:
Anhaltendem starkem Regen, der die Sicht und die Fahrbahnverhältnisse verschlechterte.
Zahlreichen Staus und langwierigen Baustellen.
Mehreren Unfällen, die zu weiteren Verzögerungen und Umleitungen führten.
Trotz der widrigen Umstände und der Geduldsprobe auf den Straßen wurde das Ziel in Recke schließlich erreicht.
4. Etappe Marina Recke
Stellplatz an der Marina Recke

Ankunft und erster Abend (Gestern)
Trotz des Regens verlief unsere Ankunft auf dem Stellplatz der Marina Recke reibungslos. Nachdem wir uns per Formular und Briefumschlag angemeldet hatten, haben wir direkt Nägel mit Köpfen gemacht und die Grilltonne für das morgige BBQ vorbestellt – die Vorfreude war sofort da!
Um den Autobahnstress und die kühle Nässe abzuschütteln, holten wir uns zuerst einmal zwei Duschmarken in der Gaststätte. Eine heiße Dusche war genau das Richtige zum Aufwärmen. Der krönende Abschluss des Tages war das gemeinsame Essen mit Schwager und Schwägerin: Es gab köstlichen Kaiserschmarrn und in geselliger Runde ließen wir den Abend entspannt ausklingen.
Sightseeing in Rees (Heute)

Heute stand Bewegung auf dem Programm. Wir machten uns auf den Weg in die Innenstadt von Rees zum Sightseeing. Die Strecke von insgesamt ca. 6 km (hin und zurück) tat nach der gestrigen Fahrt richtig gut.
Zur Belohnung gab es am Nachmittag Kaffee und Kuchen in gemeinsamer Runde und pünktlich ab 15:00 Uhr ließ sich dann auch endlich die Sonne wieder blicken und vertrieb die Wolken.

Ausblick
Jetzt bereiten wir uns auf das absolute Highlight vor: Heute Abend geht es zum BBQ! Die Grilltonne wartet schon auf uns, und bei dem nun schönen Wetter steht einem perfekten Grillabend nichts mehr im Wege.


Anlass: BBQ-Abend

Besonderheit: Reservierung einer "Tonne"
Kulinarisches Angebot

Das BBQ bot eine beeindruckende und vielfältige Auswahl:
Fleisch: Verschiedene Sorten, qualitativ hochwertig und sehr lecker zubereitet.
Salate: Große Vielfalt; die Abrechnung erfolgt fair nach Gewicht (abgewogen).
Preisleistung: Der Preis für das BBQ siedelt sich im etwas höheren Segment an, ist jedoch aufgrund der Qualität und Auswahl absolut gerechtfertigt.

Service & Ambiente

Ein großer Pluspunkt war die gebuchte "Tonne", die uns einen festen und gemütlichen Sitzplatz garantierte – gerade bei gut besuchten Abenden sehr empfehlenswert.
Das Personal fiel besonders positiv auf:
Team: Sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend.
Leitung: Die Chefin war stets präsent, freundlich und äußerst hilfsbereit.

Fazit

Ein sehr schönes Erlebnis mit hervorragendem Essen in toller Atmosphäre. Wir haben uns sehr wohlgefühlt.
Wiederholungsfaktor: 10/10 – Wir kommen sehr gerne wieder!
Nächster Termin: Voraussichtlich Mitte August.
 
5. Etappe Rees

 

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