Ab in die Welt und was erleben
 

2026-74 Herbsttour (Zell)

Herbsttour (Zell)

Datum: 07.10.2026 bis 09.10.2026
Ziel: Wohnmobilplatz am Freizeitzentrum (Stellplatz ) 

56856 Zell/Mosel-Kaimt - Am Freizeitzentrum

km

Preis: € 24,00 ( Anz.Nächte: 2) 

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage:
Ausstattung:
Sauberkeit:
Preis-Leistung:  
Personal:  
Durchschnitt: 4,0 von 5

 

Wetter: Sonne, Wolken
Sat-Empfang: Super
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Sehr empfehlenswert 

 

Reisebericht:

 

Unterwegs an der Mosel: Planänderung, Wiedersehen und ein echtes Schnäppchen-Eis

Eigentlich sollte es heute direkt nach Traben-Trarbach gehen – doch wie so oft auf Reisen kommt es erstens anders und zweitens als man denkt.

Der Start und ein kurzer Shopping-Stopp

Nach unserer gewohnten Morgenroutine machten wir uns auf den Weg entlang der Mosel Richtung Bernkastel-Kues.
Dort legten wir einen Zwischenstopp bei Rossmann ein: Wir hatten in der Werbung einen praktischen, kleinen Akku-Staubsauger für das Wohnmobil gesehen, den wir direkt einsackten.
Gut ausgerüstet ging es anschließend weiter an der Mosel entlang Richtung Traben-Trarbach zum anvisierten Stellplatz.

Planänderung an der Mosel

Dort angekommen folgte die Ernüchterung: Kein freier Stellplatz, alles sehr eng und für die Größe des Platzes gab es lediglich ein kleines Häuschen als Sanitäreinrichtung.
Also hieß es: wieder runter vom Platz, kurz angehalten und nach einer Alternative gesucht.
Der nächste Platz in Enkirch fiel schnell raus.
Zwar kannten wir ihn schon vom letzten Jahr und er ist groß sowie preiswert, aber die Sanitäranlagen sind weit entfernt.
Zudem besteht der gesamte Platz aus einer reinen Rasenfläche, was bei nassem Wetter schnell problematisch werden kann.
Also fassten wir den Entschluss, weiter zum Wohnmobilstellplatz nach Zell zu fahren und direkt für zwei Tage dort zu bleiben.
Gegen 13:00 Uhr erreichten wir den Platz, der schon gut gefüllt war, ergatterten aber in der oberen Reihe sofort einen tollen freien Platz zwischen zwei anderen Wohnmobilen.

Schöne Überraschungen und Wiedersehen

Der Platz hatte sofort eine schöne Geschichte parat: Rechts neben uns stand ein Wohnmobilist aus Bremen, der selbstgestrickte Socken und Mützen anbot.
Das kam uns doch sehr bekannt vor!
Letztes Jahr in Klüsserath hatten wir genau so jemanden kennengelernt.
Ein kurzer Plausch brachte Gewissheit: Es waren tatsächlich dieselben Standbetreiber wie im Vorjahr!
Nachdem wir uns auf dem Stellplatz eingerichtet und es uns gemütlich gemacht hatten, ging es am Nachmittag mit den Rädern über die Brücke auf die andere Moselseite direkt nach Zell.

Bummel durch Zell und das Eis-Experiment

In der Fußgängerzone herrschte reges Treiben mit vielen Geschäften und einladenden Restaurants.
Nach einem leckeren Döner-Teller bekamen wir noch Lust auf ein Eis – und machten dabei eine amüsante Entdeckung:
- Die rechte Eisdiele: Eine Kugel kostete stolze 2,20 Euro, ein Bananensplit schlug mit satten 17,00 Euro zu Buche.
- Die linke Eisdiele (direkt daneben): Hier kostete die Kugel faire 1,60 Euro, und die Waffel mit einer Kugel war gefühlt größer als die mit zwei Kugeln nebenan.
Die Entscheidung fiel leicht, und das Eis schmeckte hervorragend!

Likörverkostung und ein lauer Abend

Zurück am Stellplatz wartete noch ein netter Service: Ein Mann ging über den Platz und bot eine kostenlose Verkostung von fünf verschiedenen Likören an – die Probierbecher waren dabei großzügig gefüllt.
Obwohl ich eigentlich kein Likörtrinker bin, trafen zwei Sorten genau meinen Geschmack:
Ein Granatapfel- und ein Pfirsichlikör (je 10,00 Euro).
Zwar etwas teuer, aber einfach zu lecker, um nein zu sagen.
Gegen Abend zog etwas Bewölkung auf, und obwohl Regen angesagt war, blieb es trocken und angenehm warm.
So ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Mal sehen, was der morgige Tag bringt!



Reisetagebuch: 2. Tag in Zell (Mosel)

Vom verregneten Morgen zum gemütlichen Schnitzeltag

Wetter & Start in den Tag:

Nachdem es fast die gesamte letzte Nacht hindurch fast durchgehend geregnet hatte, wurden wir am Morgen glücklicherweise mit besserem Wetter belohnt:
Der Regen ließ nach und schon kurze Zeit später zeigte sich sogar die Sonne.

Der Ausflug nach Zell:

Laut Veranstaltungskalender sollte das Zeller Federweißerfest bereits um 12:00 Uhr beginnen.
Als wir gegen 13:30 Uhr vor Ort ankekommen sind, mussten wir feststellen, dass das Fest erst um 16:00 Uhr starten wird.
Daher haben wir die Zeit genutzt, um ganz gemütlich durch die Stadt zu schlendern.

Kulinarisches Highlight & Rückweg:
Da es kurz vor 16:00 Uhr noch etwas kühl und frisch war und das Fest noch auf sich warten ließ, haben wir nach unserer Einkehr in eine Gaststätte (heute war praktischerweise Schnitzeltag!) den Entschluss gefasst, zum Wohnmobil zurückzugehen.
Der Rückweg führte uns diesmal auf die andere Moselseite über die Fußgängerbrücke.

Ausklang:

Im Wohnmobil angekommen, haben wir noch einiges aufgeräumt und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Ausblick:

Morgen geht es weiter zum Winzer-Stellplatz nach Ellenz-Poltersdorf – wo wir inzwischen schon zum vierten Mal zu Gast sein werden! 

 

 

Bilder: