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Fahrbericht Nordkap 2026

Fahrbericht Nordkap2026

(x Tage - x Etappen)

 

1. Etappe Wunstdorf
Tag 1: Der Aufbruch zum Nordkap und ein stürmischer Auftakt am Steinhuder Meer

Etappe: Heimatort - Steinhude (Steinhuder Meer)

Großer Reiseplan: 9 Wochen Abenteuer durch Schweden, Finnland, zum Nordkap, zurück über Norwegen, die Lofoten und Dänemark.

Nächste Schritte: Morgen Weiterfahrt nach Wismar, Samstag ab Rostock mit der Fähre nach Trelleborg.
Das ganz große Abenteuer hat offiziell begonnen!
Neun Wochen Freiheit liegen vor uns, eine Traumroute, die uns über Schweden und Finnland bis ganz hinauf zum Nordkap führen wird, bevor es über die spektakulären Lofoten, die norwegische Küste und Dänemark wieder Richtung Heimat geht.
Die Vorfreude war riesig, als der Motor startete und die ersten Kilometer der Langzeitreise unter die Räder genommen wurden.
Für den allerersten Zwischenstopp ging es zum Steinhuder Meer – perfekt, um erst einmal anzukommen.
Moderner Stellplatz und maritimer Start.
Am Stellplatz in Steinhude angekommen, lief alles absolut reibungslos: Die Einfahrt erfolgt über ein modernes Schrankensystem, bei dem man direkt an der Schranke eine QR-Karte zieht.
Diese Karte ist der universelle Schlüssel für den Aufenthalt: Mit ihr öffnet sich die Schranke, sie gewährt den Zugang zu den Sanitärgebäuden und dient dazu, den Strom an den Säulen freizuschalten.
Nachdem das Wohnmobil sicher auf seinem Platz stand und der Strom angeschlossen war, zog es uns nach draußen.
Es ging direkt zu einem gemütlichen Rundgang entlang der Promenade am Steinhuder Ufer.
Die frische Brise tat gut, und für das passende Urlaubsfeeling sorgte ein kurzer, leckerer Snack: ein frisch zubereiteter, herrlich knuspriger Backfisch.

Ungeplante Planänderung auf dem Wasser
Spontan fiel die Entscheidung, noch eine Rundfahrt über das Steinhuder Meer zu machen.
Das Wasser strahlte eine wunderbare Ruhe aus, doch die Fahrt verlief nicht ganz ohne Aufregung: Mitten auf dem See gab es einen medizinischen Zwischenfall, als eine ältere Dame an Bord einen Schwächeanfall erlitt.
Der Kapitän reagierte sofort goldrichtig, wendete das Schiff und trat die direkte Rückfahrt zum Anleger an, damit die Dame schnellstmöglich medizinisch versorgt werden konnte.
Nachdem der Schreckmoment vorüber und die Passagierin in guten Händen war, legte das Schiff wieder ab, und wir konnten die restliche Weiterfahrt über das Steinhuder Meer fortsetzen.

Flucht vor dem Unwetter und Klarmachen der "Zentrale".
Lange verweilen konnten wir nach der Anlandung allerdings nicht mehr.
Am Himmel bauten sich bedrohlich dunkle, schwere Wolkenwände auf, und die ersten dicken Tropfen kündigten ein kräftiges Unwetter an.
Also hieß es: Beine in die Hand nehmen und im Schnellschritt zurück zum Stellplatz!
Gerade noch rechtzeitig wurde das schützende Wohnmobil erreicht.
Den restlichen Abend verbrachten wir gemütlich im Trockenen.
Da es der allererste Tag einer so langen Reise war, wurde die Zeit intensiv genutzt, um im Wohnmobil erst einmal richtig Struktur hineinzubringen.
Alles wurde für die restlichen Wochen gen Norden organisiert, perfekt verstaut und griffbereit sortiert.

Der Blick nach vorn
Der Grundstein für die Nordkap-Tour ist gelegt, die "Zentrale" ist perfekt eingerichtet.
Morgen steht die nächste Etappe ins historische Wismar auf dem Plan, bevor am Samstag in Rostock die Fähre nach Trelleborg wartet.

Schweden, wir kommen!

 

2. Etappe Insel Poel
Tag 2 in Richtung Nordkap:

Regen, Staus und ein kulinarisches Happy End auf Poel
Route: Steinhuder Meer → Wismar → Insel Poel
Gefahrene Kilometer: ca. 270 km

Ziel: Nordkap (nächster Zwischenstopp: Schweden)
Der zweite Tag unserer großen Skandinavien-Reise stand ganz unter dem Motto: Der Weg zum Nordkap ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und heute hatte der Marathon ein paar Hürden für uns parat.

Die Fahrt: Geduldsprobe auf der Autobahn
Nach dem Aufbruch am Steinhuder Meer steuerten wir Richtung Norden.
Die Route führte uns über die A7, A1 und die A20 Richtung Wismar.
Das Wetter meinte es heute mäßig gut mit uns: Dauerregen begleitete uns fast die gesamte Fahrt.
Zu allem Überfluss machten uns der typische Urlaubsverkehr, dichte Staus und ein Unfall das Leben schwer. Kilometer um Kilometer arbeiteten wir uns vorwärts, die Scheibenwischer im Dauereinsatz.

Flexibilität ist alles: Planänderung in Wismar

In Wismar angekommen, die nächste kleine Ernüchterung:
Der anvisierte Stellplatz war restlos ausgebucht.
Aber echte Nordkap-Fahrer lassen sich davon nicht entmutigen!
Also hieß es: Umdisponieren. Nach einer kurzen Suche fiel die Wahl auf die nahegelegene Insel Poel.
Bevor es zum neuen Stellplatz ging, haben wir erst noch fix einen Zwischenstopp beim REWE eingelegt, um unsere Vorräte für die nächsten Tage aufzustocken. Sicher ist sicher.

Oase der Ruhe: Der „Poeler Forellenhof“
Auf der Insel Poel steuerten wir den Stellplatz am Poeler Forellenhof an – und wir hatten Glück! Es waren noch Plätze frei. Ein Stein fiel uns vom Herzen.

Unser Eindruck vom Stellplatz:
Sanitäre Anlagen: Zugegeben, die Einrichtung ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber es war alles absolut sauber und in Ordnung.
Ausstattung: Ein dicker Pluspunkt – es gibt Waschmaschinen und Trockner vor Ort (perfekt für eine lange Reise).

Das Highlight:
Nach dem stressigen Fahrtag haben wir uns ein Abendessen im zugehörigen Restaurant gegönnt.
Das Essen war wirklich hervorragend und die perfekte Entschädigung für das zähe Vorankommen auf der Autobahn.

Abendstimmung und Ausblick

Kaum saßen wir im Trockenen, legte das Wetter noch mal nach.
Der Abend verabschiedete sich mit prasselndem Regen und einem sehr stürmischen Wind, der unser Mobil ordentlich durchschüttelte.
Aber im gemütlichen Innenraum lässt sich das skandinavische Feeling ja schon mal üben.

Morgenstund hat Gold im Mund:
Morgen geht es ohne Umwege direkt nach Rostock.
Dort wartet die Fähre auf uns, die uns endlich rüber nach Schweden bringt.

Das Abenteuer nimmt Fahrt auf!Hürden für uns parat.

 

3. Etappe Trelleborg
Bericht folgt

4. Etappe 
Bericht folgt

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