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Reisebericht:
Tag 1: Der Aufbruch zum Nordkap und ein stürmischer Auftakt am Steinhuder Meer
Etappe: Heimatort - Steinhude (Steinhuder Meer)
Großer Reiseplan: 9 Wochen Abenteuer durch Schweden, Finnland, zum Nordkap, zurück über Norwegen, die Lofoten und Dänemark.
Nächste Schritte: Morgen Weiterfahrt nach Wismar, Samstag ab Rostock mit der Fähre nach Trelleborg. Das ganz große Abenteuer hat offiziell begonnen! Neun Wochen Freiheit liegen vor uns, eine Traumroute, die uns über Schweden und Finnland bis ganz hinauf zum Nordkap führen wird, bevor es über die spektakulären Lofoten, die norwegische Küste und Dänemark wieder Richtung Heimat geht. Die Vorfreude war riesig, als der Motor startete und die ersten Kilometer der Langzeitreise unter die Räder genommen wurden. Für den allerersten Zwischenstopp ging es zum Steinhuder Meer – perfekt, um erst einmal anzukommen. Moderner Stellplatz und maritimer Start. Am Stellplatz in Steinhude angekommen, lief alles absolut reibungslos: Die Einfahrt erfolgt über ein modernes Schrankensystem, bei dem man direkt an der Schranke eine QR-Karte zieht. Diese Karte ist der universelle Schlüssel für den Aufenthalt: Mit ihr öffnet sich die Schranke, sie gewährt den Zugang zu den Sanitärgebäuden und dient dazu, den Strom an den Säulen freizuschalten. Nachdem das Wohnmobil sicher auf seinem Platz stand und der Strom angeschlossen war, zog es uns nach draußen. Es ging direkt zu einem gemütlichen Rundgang entlang der Promenade am Steinhuder Ufer. Die frische Brise tat gut, und für das passende Urlaubsfeeling sorgte ein kurzer, leckerer Snack: ein frisch zubereiteter, herrlich knuspriger Backfisch.
Ungeplante Planänderung auf dem Wasser Spontan fiel die Entscheidung, noch eine Rundfahrt über das Steinhuder Meer zu machen. Das Wasser strahlte eine wunderbare Ruhe aus, doch die Fahrt verlief nicht ganz ohne Aufregung: Mitten auf dem See gab es einen medizinischen Zwischenfall, als eine ältere Dame an Bord einen Schwächeanfall erlitt. Der Kapitän reagierte sofort goldrichtig, wendete das Schiff und trat die direkte Rückfahrt zum Anleger an, damit die Dame schnellstmöglich medizinisch versorgt werden konnte. Nachdem der Schreckmoment vorüber und die Passagierin in guten Händen war, legte das Schiff wieder ab, und wir konnten die restliche Weiterfahrt über das Steinhuder Meer fortsetzen.
Flucht vor dem Unwetter und Klarmachen der "Zentrale". Lange verweilen konnten wir nach der Anlandung allerdings nicht mehr. Am Himmel bauten sich bedrohlich dunkle, schwere Wolkenwände auf, und die ersten dicken Tropfen kündigten ein kräftiges Unwetter an. Also hieß es: Beine in die Hand nehmen und im Schnellschritt zurück zum Stellplatz! Gerade noch rechtzeitig wurde das schützende Wohnmobil erreicht. Den restlichen Abend verbrachten wir gemütlich im Trockenen. Da es der allererste Tag einer so langen Reise war, wurde die Zeit intensiv genutzt, um im Wohnmobil erst einmal richtig Struktur hineinzubringen. Alles wurde für die restlichen Wochen gen Norden organisiert, perfekt verstaut und griffbereit sortiert.
Der Blick nach vorn Der Grundstein für die Nordkap-Tour ist gelegt, die "Zentrale" ist perfekt eingerichtet. Morgen steht die nächste Etappe ins historische Wismar auf dem Plan, bevor am Samstag in Rostock die Fähre nach Trelleborg wartet.
Schweden, wir kommen!
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