Ab in die Welt und was erleben
 

2026-26 Nordkap (Sundsvall)

Nordkap (Sundvall)

Datum: 19.06.2026 bis 21.06.2026
Ziel: Sundsvall (Wohnmobilstellplatz Svartviks Ställplats ) 

85467 Sundsvall - Svartviksvägen 51

155 km

Preis: € 76,44 ( Anz.Nächte: 2)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage:
Ausstattung:
Sauberkeit:
Preis-Leistung:  
Personal:  
Durchschnitt: 4,8 von 5

 

Wetter: Sonne
Sat-Empfang: Super
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Empfehlenswert auch für mehrere Tage, 

 

- großer Platz für Wohnmobil und Wohnwagen
- Personal sehr freundlich
- Sanitätshaus mit allem was man braucht
- Saune vorhanden
- direkt am Wasser
- Sandstrand 

 

- lange Wege bis zur Rezeption
- Parzellen teilweise schräg
- Parzellenuntergrund scchon etwas in die Jahre gekommen 

 

Reisebericht:

 

Tag 9 in Richtung Nordkap

Mittsommer-Magie, „blöde Biester“ und geschlossene Türen in Sundsvall

Eine Nacht, die einfach nicht dunkel werden wollte – Midsommar in Schweden ist wirklich ein Erlebnis für sich!
Trotz des anhaltenden Tageslichts startete der Tag wie gewohnt gemütlich: erst mal ausgiebig frühstücken und danach das Wohnmobil startklar machen.

Eine tierische Warnung vom Nachbarn

Bevor es auf die Straße ging, haben wir uns noch kurz mit unseren schwedischen Nachbarn unterhalten und von unseren Nordkap-Plänen erzählt.
Prompt gab es einen wertvollen – und ziemlich amüsanten – Insider-Tipp bezüglich der Rentiere:
„Die Biester sind einfach nur blöd.“
Er warnte uns eindringlich vor, dass die Tiere mit Vorliebe mitten auf der Straße herumlaufen.
Nach einem kurzen, gemeinsamen Grinsen auf beiden Seiten ging es dann endlich los.

Wenn an Mittsommer fast alles stillsteht

Unser heutiges Etappenziel hieß Sundsvall.
Unterwegs stand eigentlich noch ein bisschen Kultur- und Konsumprogramm an:
- LIDL: Ein kurzer Zwischenstopp für ein paar Besorgungen klappte noch.
- IKEA Sundsvall: Hier wollten wir eigentlich stöbern und die Unterschiede zwischen dem schwedischen Original und den deutschen Filialen unter die Lupe nehmen.
Da heute allerdings Mittsommer ist, war fast der gesamte Handel lahmgelegt.
Auch IKEA hatte geschlossen – also hieß es für uns: ab zum Campingplatz!

Ankunft auf dem Stellplatz & Großer Waschtag

Glücklicherweise hatten wir unseren Platz für die nächsten zwei Tage bereits vorgebucht, sodass die Ankunft völlig entspannt lief.
Da Waschmaschine und Trockner vorhanden sind, wurde der Nachmittag direkt für einen gründlichen Waschtag genutzt.
Zur Belohnung gab es an der Rezeption noch ein echtes kulinarisches Highlight: einen super leckeren „Butterkaka“ (ein schwedischer Kuchen mit Zimt und Pudding).
Absolut empfehlenswert!

Den Abend haben wir mit einem kleinen Rundgang über den Platz ausklingen lassen – inklusive herrlichem Blick aufs Wasser.
Man ist hier definitiv in guter Gesellschaft, denn es stehen auch einige andere deutsche Wohnmobilisten auf dem Platz.

Ausblick

Morgen bleibt das Wohnmobil stehen, denn dann steht ein gemütlicher Stadtbummel in Sundsvall auf dem Plan. Mal sehen, was Tag 2 an diesem schönen Fleckchen bringt!


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Nordkap-Tour: Tag 10 (Tag 2 in Sundsvall)

Drachen, Midsommar und ein klares „Nein“.

Der Tag begann wie ein schwedischer Sommertag im Buche steht: Schon morgens war es im Wohnmobil ziemlich warm.
Nach einem gemütlichen Frühstück stand erst einmal ein bisschen Alltag auf dem Programm – die Wäsche von gestern musste noch fertig verarbeitet und verstaut werden.
Danach hieß es: Auf in die Stadt!

Mit dem Bus nach Sundsvall

Über die App „Din Tur“ hatten wir schnell eine passende Verbindung herausgesucht.
Gegen 11:00 Uhr saßen wir im Bus, der uns für schmale 64 Kronen zu zweit vom Stellplatz in Fläsian direkt in die Innenstadt von Sundsvall brachte.
Dort angekommen die Ernüchterung: Midsommar!
Wegen des Feiertags hatten leider alle Geschäfte geschlossen.
Tot war die Stadt deswegen aber nicht, und so machten wir einfach einen ausgiebigen Spaziergang durch die City.

Von bunten Drachen und Ehe-Entscheidungen

Zwei Dinge fielen uns beim Schlendern besonders auf:

- Überall Drachen: An fast jeder Straßenecke stehen bunt bemalte Drachenskulpturen – das hat uns sofort an die bunten Kühe (oder andere Tier-Aktionen) aus unserer Heimat erinnert.
Ein tolles Fotomotiv!

- Das Heirats-Tor: In einem Park stießen wir auf ein dreiteiliges Tor mit den Aufschriften „Ja“, „Nein“ und „Weiß nicht“ – vermutlich gedacht für Heiratsanträge.
Ich habe die Gelegenheit natürlich direkt genutzt und meine Frau noch einmal gefragt.
Ihre Wahl?
Sie stellte sich schnurstracks unter das „Nein“!
Warum?
Na, ganz einfach: Sie ist ja schließlich schon mit mir verheiratet! 😉

Kulinarischer Boxenstopp und Abkühlung

Für den großen oder eher kleinen Hunger fanden wir in der Innenstadt ein geöffnetes Restaurant, das Bowls anbot.
Wir haben uns eine Portion geteilt, die wirklich super lecker war.
Frisch gestärkt ging es weiter zum Hafen und schließlich zurück zum Busbahnhof, von wo aus uns der Bus wieder nach Fläsian brachte.
Am Stellplatz angekommen, zog es uns erst einmal ans Wasser.
Zum Schwimmen war es definitiv noch zu frisch, aber die Beine ins kalte Nass zu strecken, war nach dem Stadtbummel eine herrliche Erfrischung!
Den Nachmittag und Abend haben wir dann ganz entspannt ausklingen lassen: Es gab Kaffee und leckeren schwedischen Butterkaka (Buttekuchen), das Wohnmobil wurde noch ein bisschen aufgeklart und der Rest des Tages stand ganz im Zeichen der Gemütlichkeit.

Ein rundum gelungener Tag 10! 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):