Ab in die Welt und was erleben
 

2026-29 Nordkap (Jävre)

Nordkap (Jävre)

Datum: 23.06.2026 bis 24.06.2026
Ziel: Jävrebyn (Wohnmobilstellplatz Jävre Södra utveckling ) 

944 94 Jävrebyn - Jävrefyrens väg 26

142 km

Preis: € 27,60 ( Anz.Nächte: 1)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage:
Ausstattung:
Sauberkeit:
Preis-Leistung:  
Personal:  
Durchschnitt: 4,5 von 5

 

Wetter: Sonne
Sat-Empfang: Super
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Sehr zu empfehlen auch für 2 Tage 

 

- große Parzellen
- feiner Kies zum abstellen
- Kunstrasen für Freizeit
- saubere Sanitären Einrichtungen
- Hafen mit Imbiss
- Blick aufs Wasser (teilweise) 

 

- keine Dusche vorhanden 

 

Reisebericht:

 

Nordkapp-Tour: 12. Etappe – Tag 13

Von Baustellen-Nervenkitzel und Hafenidylle

Nach einer herrlich ruhigen und erholsamen Nacht starteten wir frisch gestärkt in den Tag.
Bevor die Reifen wieder rollen durften, stand die klassische Abfahrtsroutine an:
Alles sicher verstauen, frisches Wasser nachfüllen, Müll entsorgen – und ab auf die E4.

Das Google-Dilemma und eine Handbreit Platz

Google Maps wollte uns im Vorfeld ein kleines Schnippchen schlagen und meldete wegen eines Neubaus eine Vollsperrung der E4 inklusive einer fetten Umleitung.
Wir haben es trotzdem gewagt und wurden belohnt:
Die E4 war komplett offen! Einzig einige Behelfsstraßen zwangen uns dazu, das Tempo etwas drosseln.
Richtiges Adrenalin gab es dann an einer Baustellenampel.
Direkt hinter dem Engpass kam uns ein riesiger Schwertransporter entgegen.
Der Platz war absolut minimal – der Koloss schob sich mit gerade mal einer Handfläche Abstand an unserem Wohnmobil vorbei.
Puh, das war verdammt knapp!
Nachdem sich der Puls wieder beruhigt hatte, ging es erst mal zum Tanken (Diesel für 18,49 SEK) und danach weiter zu unserem Tagesziel.

Etappenziel: Der Stellplatz in Jävre

Der Stellplatz in Jävre ist kaum zu verfehlen und war schon von der E4 aus gut sichtbar.
Da wir recht früh dran waren, hatten wir noch freie Platzwahl.
Der digitale Zahlungsversuch per QR-Code streikte zwar, aber wir haben das Ganze einfach pragmatisch gelöst:
Ab zum nächsten ICA-Supermarkt, den Proviant aufgestockt und dort direkt den Platz bezahlt.

Der Stellplatz im Überblick:

Kosten: 300 SEK für eine Nacht (inklusive Strom).

- Ausstattung: Sehr schöne, großzügige Parzellen mit Kunstrasen.
Das Sanitärhaus war super sauber und wurde am Nachmittag nochmals gereinigt (Hinweis: Es gibt hier allerdings keine Duschen).
- Lage: Direkt an einem gemütlichen, anliegenden Hafen mit einem kleinen Imbiss und einem schicken Leuchtturm.
Perfekt für einen kleinen Spaziergang.

Camping-Gemeinschaft und Wetterglück

Man trifft sich eben immer zweimal im Leben – oder auf der Route gen Norden.
Auf dem Platz herrschte direkt eine nette, familiäre Atmosphäre.
Neben einigen deutschen Kennzeichen (unter anderem aus Gifhorn und Düren) gab es ein freudiges Wiedersehen mit zwei Wohnmobilisten, die schon am Vorabend auf demselben Stellplatz wie wir übernachtet hatten.
Den Nachmittag haben wir in vollen Zügen draußen an der frischen Luft zelebriert.
Erst gegen Abend verlagerten wir das Lager nach drinnen, da sich der Himmel bedrohlich dunkel zuzog.
Aber wir hatten Glück: Es blieb beim imposanten Wolkenspiel, der eigentliche Regen zog haarscharf an uns vorbei.

Kilometerzähler & Ausblick:

Bis zum Nordkap sind es jetzt noch knapp 900 Kilometer.
Morgen packen wir die nächsten Kilometer an – dann geht es weiter Richtung Nikkala. 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):