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Reisebericht:
Reisebericht: Von Mückenplagen, dem echten Weihnachtsmann und einer charmanten Verwechslung
Die Flucht aus Nikkala: Ein unruhiger Start
Der Abschied von unserem Stellplatz am Hafen in Nikkala fiel uns heute Morgen wahrlich nicht schwer. Die vergangene Nacht war – gelinde gesagt – fürchterlich. Ein ganzes Geschwader von Mücken hatte es auf uns abgesehen, was uns nicht nur unzählige Mückenstiche, sondern auch einen sehr schlechten Schlaf bescherte. Deshalb hieß es für uns: Früher raus aus den Federn als gewöhnlich! Nach einem schnellen Frühstück starteten wir den Motor mit dem Ziel Rovaniemi. Unterwegs legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp beim MAXI ein, um unsere Vorräte aufzustocken. Danach verlief die Fahrt absolut ruhig und entspannt.
Ankunft am Polarkreis: Zu Gast beim Weihnachtsmann
In Rovaniemi angekommen, steuerten wir direkt das weltbekannte Weihnachtsdorf an. Erste positive Überraschung: Es waren mehr als genug Stellplätze für das Wohnmobil vorhanden. Danach ging es ans Erkunden. Wir schlenderten durch die zahlreichen Gift Shops, allerdings ließen wir die Restaurants links liegen – sie wirkten wenig einladend und die Preise waren ordentlich gesalzen. Das absolute Highlight war natürlich der Besuch im Büro von Santa Claus. Wir wollten ein Erinnerungsfoto – ein Vergnügen, das man sich allerdings auch etwas kosten lassen muss: - Option 1: 5 kleine Bilder für 50 € - Option 2: 1 großes Bild für 40 € Wir entschieden uns für das große Bild – schließlich macht man das nur einmal im Leben! Santa Claus sprach sogar ein wenig Deutsch. Für den Lacher des Tages sorgte er allerdings, als er meine Frau konsequent als meine Tochter ansprach. Ich habe die Verwechslung einfach mal galant weggelächelt und geschwiegen – man muss die Komplimente ja mitnehmen, wie sie kommen!
Gemütlicher Ausklang & Technik-Herausforderungen
Pünktlich zum Verlassen des Büros und nach dem Fotokauf setzte der Regen ein. Wir stöberten noch kurz durch ein paar Läden und flüchteten dann zurück ins trockene Wohnmobil. Da uns die Gastronomie vor Ort nicht überzeugt hatte, wurde die Küche im Camper kurzerhand selbst eingeweiht: Es gab schnell ein leckeres, warmes, selbstgekochtes Essen.
Aktueller Stand der Technik:
Je weiter nördlich wir kommen, desto schwächer wird der Satellitenempfang. Einige Programme haben sich bereits verabschiedet. Sollte die Schüssel komplett den Geist aufgeben, steht aber schon der Plan B bereit: Dann wird eben über o2 TV gestreamt.
Ausblick für morgen:
Das entscheiden wir ganz spontan nach dem Aufwachen. Entweder wir ziehen direkt durch bis zum nächsten Stellplatz oder wir legen einen gemütlichen Zwischenstopp ein. Skandinavien eben – wir nehmen es, wie es kommt!
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