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Reisebericht:
Reisebericht Lappland:
Grenzerfahrungen und Rentier-Gulasch auf dem Weg zum Nordkap
Unser Tag begann heute recht frisch: Bei kühlen 11 Grad und anhaltendem Regen verließen wir Levi und machten uns auf den Weg nach Kätkäsuvanto. Es stand uns eine angenehm kurze Etappe von nur knapp 100 Kilometern bevor, die uns tiefer in die idyllische Abgeschiedenheit des Nordens führte.
Erneutes Elch-Glück im Regen
Auch auf diesem kurzen Teilstück bewies Lappland wieder, wie reich an Wildtierbegegnungen es ist. Trotz des ungemütlichen Wetters ließen sich wieder einige Elche am Straßenrand blicken – ein Anblick, an den man sich einfach nicht gewöhnen kann und der jede Fahrt zu einem kleinen Abenteuer macht. Nach einer entspannten Stunde Fahrt erreichten wir auch schon unser Tagesziel.
Der Stellplatz in Kätkäsuvanto: Mit Blick auf Schweden
Nach dem unkomplizierten Check-in bezogen wir unseren Stellplatz. Die Lage ist absolut einzigartig: Der Platz liegt direkt an einem breiten Fluss, der hier die natürliche Grenze bildet. Ein Blick ans andere Ufer bedeutet hier bereits: Hallo Schweden!
- Direkt am Grenzfluss mit Blick hinüber nach Schweden. - Super All-Inclusive-Konzept: Sogar die Nutzung der Sauna ist im Preis enthalten. - Ein kleiner Erfolg: Der SAT-Empfang ist hier zumindest teilweise wieder möglich.
Kulinarisches Highlight: Rentier auf dem Teller Da sich der Magen meldete, statteten wir dem platzeigenen Restaurant einen Besuch ab. Es erinnert eher an einen besseren, gemütlichen Imbiss, hat es aber in sich: Die Speisekarte ist voll von traditionellen Gerichten mit Rentierfleisch. Wir wurden nicht enttäuscht: Die Portionen waren richtig groß, geschmacklich hervorragend und die Preise für skandinavische Verhältnisse erstaunlich angenehm. Praktisch zudem, dass hier ganz unkompliziert in Euro bezahlt wird.
Finnische Sauna-Tradition und Ausblick
Den Nachmittag und Abend ließen wir ganz gemütlich angehen. Ab 18 Uhr hieß es dann wieder: Ab in die Wärme! Auf diesem Platz lernten wir eine andere finnische Tradition kennen, denn die Saunazeiten waren strikt nach Frauen und Männern getrennt. Nach der Hitze tat die Entspannung im Camper richtig gut.
Ausblick:
Morgen geht es weiter in Richtung Alta (Norwegen). Wenn alles nach Plan läuft und uns nichts dazwischenkommt, stehen wir am Dienstag endlich am Nordkap!
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