|
Reisebericht:
Etappenbericht: Von Regenwolken zu Sonnenstrahlen – Ankunft in Lødingen
Verregneter Start und malerische Kulisse
Die letzte Nacht machte ihrem Namen als skandinavischer Sommer alle Ehre – es regnete ausgiebig, und auch beim Aufstehen am Morgen hing der Himmel noch voller grauer Wolken. Nach einem gemütlichen Frühstück hieß es also: Regenjacke an, alles startklar machen und ab auf die Straße mit dem Ziel Lødingen. Die Route entschädigte uns schnell für das trübe Wetter. Der Weg führte uns vorbei an tiefen Fjorden und einer beeindruckenden Kulisse aus unzähligen kleinen und großen Wasserfällen, die links und rechts der Straße in die Tiefe stürzten. Einziger Wermutstropfen: Die norwegischen Straßenbauer sind fleißig, weshalb uns viele Baustellen etwas aus dem Rhythmus brachten. Dafür meinte es der Wettergott unterwegs zunehmend gut mit uns – die Wolken rissen auf und machten Platz für herrlichen Sonnenschein.
Das ewige Elch-Mysterium (Ein kleiner Nachtrag)
Ein kurzer Nachtrag zu älteren Nordkap-Reiseberichten und den typischen Skandinavien-Klischees: Immer noch keine Elche in Sicht! Was uns bisher am Wegesrand oder auf der Fahrbahn begegnet ist, waren ausnahmslos Rentiere. Die majestätischen Elche halten sich weiterhin erfolgreich vor uns versteckt.
Stellplatz-Check: Hafen Lødingen
Am Nachmittag haben wir unser Tagesziel erreicht und den Stellplatz direkt am Hafen von Lødingen angesteuert. - Verfügbarkeit: Glück gehabt – es gab noch genügend freie Plätze mit schönem Ausblick. - Bezahlung: Unkompliziert und modern gelöst über einen Kassenautomaten. - Ausstattung: Ein absoluter Pluspunkt! Es gibt Waschmaschinen und Trockner, die wir auch direkt für eine Ladung Wäsche genutzt haben. - Sanitäre Anlagen: Ausreichend vorhanden und tipptopp sauber.
Gemütlicher Ausklang
Gegen Abend haben wir das Wohnmobil stehen gelassen und sind ins Dorf geschlendert. Zum Abendessen zog es uns ins Restaurant "Mama Rosa", wo wir wirklich hervorragend und lecker gegessen haben. Weil es uns hier so gut gefällt und der Platz einfach ideal liegt, haben wir kurzentschlossen direkt für zwei Tage bezahlt. Wir schalten einen Gang runter, genießen die Umgebung und schauen einfach mal ganz entspannt, was der morgige Tag so bringt!
Tag 2 in Lødingen: Logenplatz mit Strandgefühl
Lofoten-Abenteuer voraus: Ein Traumplatz in Lødingen und ein kleiner Fähr-Krimi
Den heutigen zweiten Tag in Lødingen haben wir ganz entspannt angegangen. Gegen Vormittag passierte dann das, was man sich als Camper immer erhofft: Der Stellplatz leerte sich merklich und plötzlich wurden sogar die begehrten Plätze in der ersten Reihe direkt am Wasser frei. Da haben wir natürlich nicht lange gefackelt und kurzentschlossen das Wohnmobil umgeparkt! Der Lohn der kleinen Mühe: Ein absoluter Traumplatz mit direkter Wassersicht und einem kleinen Strand direkt vor der Tür. Den restlichen Tag haben wir fast komplett draußen verbracht und einfach nur die Seele baumeln lassen – die mächtige Natur, den ruhigen Fjord und die majestätischen Berge genießen. Skandinavien-Feeling pur!
Wenn der Norden die Muskeln spielen lässt: Wetterumschwung am Abend
Den ganzen Tag über wurden wir mit herrlichem Sonnenschein verwöhnt. Doch der Norden zeigt am Abend sein anderes Gesicht: Erst setzte leichter Regen ein und mittlerweile ist es richtig stürmisch geworden. Das Wohnmobil wackelt spürbar im Wind und die Satellitenschüssel vibriert ordentlich. Aber im gemütlichen Camper stört uns das ungemütliche Wetter da draußen zum Glück wenig.
Der Fähr-Krimi: Moskenes nach Bodø
Am Abend stand dann noch etwas Reiseplanung auf dem Programm. Wir wollten eigentlich nur kurz nachsehen, wann die Autofähren von Moskenes zurück nach Bodø übersetzen. Dabei gab es eine kleine Überraschung: Die Strecke ist extrem begehrt und für unseren Zeitraum bereits fast restlos ausgebucht! Freie Plätze gab es nur noch zu den absoluten Randzeiten – entweder mitten in der Nacht oder eben extrem früh am Morgen. Damit wir am Ende nicht festsitzen, haben wir Nägel mit Köpfen gemacht und die Fähre für den 10.07.2026 fest gebucht (Kostenpunkt: knapp 130 €). Der einzige Haken an der Sache: Die Fähre legt bereits um 5:00 Uhr morgens ab. Das bedeutet für uns: Extrem früh aufstehen ist angesagt!
Ausblick auf die Lofoten
Morgen lassen wir Lødingen hinter uns. Das nächste große Highlight wartet, denn es geht offiziell auf die Lofoten! Insgesamt vier verschiedene Stellplätze haben wir uns auf der Inselkette vorgenommen. Aber zuerst einmal sehen wir ganz entspannt in Richtung Montag!
|