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Reisebericht:
Auf den Lofoten: Von Svolvær zum Traumstrand Uttakleiv
Ein ruhiger Morgen im Hafen von Svolvær
Entgegen einigen Bewertungen auf Promobil, die vor nächtlichem Lkw-Lärm auf dem Stellplatz warnten, hatten wir eine wunderbar ruhige Nacht und haben bestens geschlafen. Svolvær hatte am Vorabend noch ein echtes maritimes Schauspiel zu bieten: Pünktlich um 18:30 Uhr lief das erste Hurtigruten-Schiff ein, und um 20:15 Uhr folgte bereits das zweite. Vor der Kulisse des Hafens und der bekannten Statue der Fischerfrau (Fiskerkona) war das ein toller Anblick.
Überraschung in Leknes
Nach dem Frühstück hieß es: Starten in Richtung Leknes. Die Fahrt führte uns vorbei an der für die Lofoten so typischen, imposanten Bergwelt, spiegelglatten Seen und tiefen Fjorden. In Leknes legten wir einen Zwischenstopp ein. Vor drei Jahren hieß es noch von einem Fischer, Leknes sei die „langweiligste Stadt Norwegens“ – das können wir nach unserem heutigen Besuch definitiv widerlegen! Nach einem gemütlichen Stadtbummel und einer kleinen Stärkung bei Burger King kehrten wir zurück zum Wohnmobil.
Das Highlight: Uttakleiv Beach
Unser nächstes Ziel war der Wohnmobilstellplatz am berühmten Uttakleiv Beach. Die Anfahrt hatte es in sich: Eine holprige Straße und ein extrem enger Tunnel führten uns ans Ziel. Obwohl uns im Vorfeld oft prophezeit wurde, dass es auf den Lofoten eng mit Stellplätzen werden würde, hatten wir Glück – es waren noch viele Plätze frei. Kaum angekommen, zog es uns an den Strand und zu einem Spaziergang unterhalb der gewaltigen Bergketten.
Besuch vom „Rasenmäherdienst“:
Auf dem gesamten Gelände laufen viele Schafe frei herum. Gegen Abend wurden sie richtig neugierig, kamen bis direkt an unser Wohnmobil heran, nutzten ein paar Nachbar-Mobile als willkommene Kratzbürste und zogen dann gemütlich weiter in Richtung Bergwiese.
Der Stellplatz im Überblick
- Ausstattung: Sehr einfach (nur WC und Abwaschbecken vorhanden, kein Strom). - Versorgung: Heute stehen wir komplett autark. - Bezahlsystem: Modern und unkompliziert per Kennzeichenerfassung. Die Kamera registriert das Fahrzeug bei der Einfahrt, bezahlt wird erst digital beim Verlassen des Platzes.
Ausblick
Morgen geht es weiter nach Moskenes – das wird bereits unser letzter Tag auf den Lofoten sein. Am Samstagmorgen heißt es dann früh aufstehen: Um 5:00 Uhr geht unsere gebuchte Fähre rüber nach Bodø.
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