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Reisebericht:
Von Schafsgeblöke bis „Klein-Venedig“: Unser Weg nach Moskenes
Eine unruhige Nacht und ein früher Aufbruch
Die letzte Nacht war leider etwas unterbrochen. Erst prasselte nachts der Regen aufs Dach, und ab 04:00 Uhr morgens meinte eine Herde määhender Schafe, uns direkt am Wagen lautstark wecken zu müssen. Natur pur eben! Nach dem Aufstehen hieß es dann erst einmal Routine anwerfen: den Wagen abfahrtsbereit zusammenpacken und vor der Ausfahrt noch fix am Automaten die Stellplatzgebühr bezahlen. Danach rollten die Reifen wieder.
Atemberaubende Küstenstraße
Unsere Route führte uns immer an der Küste entlang weiter in Richtung Moskenes. Die Strecke war landschaftlich ein absoluter Traum, verlangte fahrerisch aber auch einiges an Konzentration: - Die Kulisse: Es ging vorbei an unzähligen tiefblauen Seen und malerischen Fjorden. - Die Strecke: Wir passierten insgesamt vier Tunnel, einige Baustellen und jede Menge Brücken. Manche der Brücken waren so schmal, dass sie nur einspurig befahrbar und mit einer Ampel geregelt waren. - Das Highlight des Tages: Kurz vor Moskenes passierten wir den Ort Reine. Eine absolute Augenweide! Die vielen bunten Häuser auf ihren Holzbohlen direkt über dem Wasser sehen fantastisch aus – wie ein nordisches „Klein-Venedig“.
Ankunft in Moskenes & Vorbereitungen für morgen
In Moskenes angekommen, stand erst einmal Warten auf dem Programm, denn vor 12:00 Uhr mittags durfte man nicht auf den Stellplatz. Da wir im Vorfeld reserviert hatten, konnten wir aber pünktlich mit unserem Code durch die Einfahrt rollen. Der Platz hat sogar einen kleinen Pub mit Restaurant, das ab 16:00 Uhr öffnet. Da unsere Fähre morgen früh bereits um 5:00 Uhr ablegt, haben wir zuerst die Beine in die Hand genommen und sind zu Fuß zum Hafen spaziert. Sicher ist sicher – jetzt wissen wir genau, wo wir morgen hinmüssen, damit in der Frühe alles glattläuft. Den Rest des Tages haben wir gemütlich im Wagen verbracht, da das Wetter mittlerweile ziemlich stürmisch und regnerisch geworden ist. Die perfekte Gelegenheit, um die Füße hochzulegen und Kraft für den sehr frühen Start morgen zu tanken!
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