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Reisebericht:
Von Lengnes nach Trondheim – Traumhafte Altstadt trifft auf schlaflose Nacht
Die Anreise: Baustellen, Umwege und Mautstraßen
Heute ließen wir es morgens etwas gemütlicher angehen – was dazu führte, dass wir etwas später als an den vergangenen Tagen am Camping Lengnes starteten. Die Strecke in Richtung Trondheim hatte es heute in sich: Zahlreiche Baustellen, spontane Umwege und einige Mautstraßen forderten unsere Geduld heraus. Aber wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel!
Der Stellplatz in Trondheim: Teures Pflaster ohne Service
In Trondheim angekommen, steuerten wir direkt unseren vorab online reservierten und bezahlten Stellplatz an. Die Schranke war bereits geöffnet, sodass wir problemlos auf Platz 63 einparken konnten. Eigentlich war der Plan, hier zwei Tage zu verbringen. Die Realität holte uns jedoch schnell ein: - Der Preis: Stolze über 57 € pro Tag. - Der Service: Absolut keiner. Keine Duschen, kein Strom, nichts. - Die Geräuschkulisse: Eine Katastrophe! Direkt neben dem Stellplatz verläuft eine Bahnlinie mit regem Güterverkehr. Als wäre das nicht genug, mutierte der Platz nachts zur Flaniermeile für "Autoposer", die mit dröhnenden Motoren und lauter Musik ihre Runden drehten. - Entscheidung: Wir verkürzen den Aufenthalt. Ein Tag reicht unter diesen Bedingungen völlig aus! Man lernt eben nie aus.
Sightseeing: Dom, bunte Häuser und Altstadt-Flair
Vom Stellplatz aus ging es aber erst einmal an den schönen Teil des Tages. Direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite lag die Bushaltestelle. Mit der Buslinie 20 fuhren wir unkompliziert direkt in Richtung Altstadt und Dom.
Unsere Highlights in Trondheim:
Der Nidarosdom: Die Besichtigung kostet 140 NOK (ca. 12,66 €) pro Person. Ein absolut lohnenswerter Preis für dieses beeindruckende Meisterwerk der Gotik! Die Altstadt (Bakklandet): Nach dem Dom spazierten wir durch das Zentrum und die historische Altstadt. Die bunten Speicherhäuser & Gamle Bybro: Ein Spaziergang über die berühmteste Brücke Trondheims mit Blick auf die malerischen, farbenfrohen Holzhäuser am Flussufer war das absolute Postkarten-Motiv des Tages. Nach einem ereignisreichen Tag ging es zu Fuß wieder zurück zum Wohnmobil.
Unser Insider-Tipp für Trondheim-Reisende
Falls ihr Trondheim mit dem Wohnmobil besuchen wollt, macht es besser als wir: - Sucht euch einen Übernachtungsplatz außerhalb der Stadt. - Fahrt am nächsten Tag entweder mit dem Wohnmobil oder ganz entspannt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für das Sightseeing in die Stadt hinein. - Kehrt am Abend wieder auf einen ruhigeren und günstigeren Stellplatz im Umland zurück. - Das Preis-Leistungs-Verhältnis und der Lärmpegel direkt in der Stadt sind für eine entspannte Nacht leider nicht akzeptabel.
Wie es weitergeht
Trotz der unruhigen Nacht lassen wir uns die Urlaubsstimmung nicht verderben. Morgen packen wir die Siebensachen und es geht weiter ins nächste Abenteuer: Oppdal wartet auf uns!
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