Ab in die Welt und was erleben
 

2026-53 Nordkap (Geiranger)

Nordkap (Geiranger)

Datum: 18.07.2026 bis 20.07.2026
Ziel: Geiranger (Campingplatz Geiranger ) 

6216 Geiranger - Primær Fylkesveg 63 4

74 km

Preis: € 0,00 ( Anz.Nächte: 1)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage: Lage
Ausstattung: Ausstattung
Sauberkeit: Sauberkeit
Preis-Leistung: Preis 
Personal: Personal 
Durchschnitt: 4,8 von 5

 

Wetter: Sonne
Sat-Empfang: Kein Signal
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Sehr zu empfehlen auch für mehrere Tage 

 

Reisebericht:

 

Spontane Planänderung und Postkartenidylle in Geiranger

Samstag: Serpentinen, Nervenkitzel und Stellplatz-Glück

Eigentlich wollten wir zwei Tage am Trollstigen verbringen.
Doch am Samstagmorgen fiel die Entscheidung kurzentschlossen:
Wir fahren direkt weiter nach Geiranger!
Los ging es direkt hinauf auf die berühmten Serpentinen Richtung Trollstigen.
Die Straßen forderten volle Konzentration:
extrem steil, eng und teilweise passte nur ein einziges Fahrzeug auf die Fahrbahn, während es seitlich steil in die Tiefe ging – Adrenalin pur!
Oben am Besucherzentrum Trollstigen angekommen, war allerdings extrem viel los.
Kurzer Entschluss: Nicht anhalten, sondern direkt weiterfahren.
Auf der malerischen Strecke nach Geiranger stand eine Fährüberfahrt an, danach war es nicht mehr weit bis zum Ziel.
In Geiranger angekommen, hieß es schnell sein: Platz gesichert und ausgepackt – dieses Mal fest für zwei Tage.
Wir hatten riesiges Glück, denn nur wenig später war alles restlos belegt.
Im Vorfeld hatten wir gelesen, dass man am besten zwischen 10:00 und 11:00 Uhr ankommen sollte, da sonst alles voll ist.
Das können wir absolut bestätigen!

Tipp für Nachfolger:
Wer in Geiranger einen Stellplatz sucht, sollte unbedingt am späten Vormittag ankommen.
Kurz nach dem Mittag ist hier alles dicht.

Nach dem Einrichten ging es Richtung Hafen, um das Ganze erst einmal zu inspizieren.
Vor Ort gibt es einen Joker-Lebensmittelgeschäft sowie zahlreiche Souvenirläden, Restaurants und Imbisse – allerdings, typisch Norwegen, leider viel zu teuer.
Am Abend hieß es dann: Ab unter die Dusche und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Um die Weiterreise zu sichern, haben wir abends noch die Fähren gebucht:
Montags von Geiranger nach Hellesylt und später die Verbindung von Kristiansand nach Hirtshals.

Sonntag: Stufen zählen, Kreuzfahrtschiffe und Entspannung

Der Sonntag startete tiefentspannt mit einem gemütlichen, ausgiebigen Frühstück.
Frisch gestärkt machten wir uns an den Aufstieg zum berühmten Geiranger-Wasserfall.

Die Challenge: Insgesamt 314 Stufen führen hinauf.

Die Belohnung: Eine absolut fantastische Aussicht auf den tosenden Wasserfall und den Geirangerfjord von oben.
Oben angekommen wollten wir eigentlich noch die Geiranger Kirche besichtigen, diese war jedoch leider geschlossen.
Also ging es wieder zurück zum Hafen und zum Stellplatz.
Am Nachmittag zog es uns noch einmal zum Hafen, denn ein echtes Highlight stand an:
Ein Schiff der legendären Hurtigruten lief kurz in den Geirangerfjord ein, um Passagiere und Post abzuwickeln.
Nach diesem beeindruckenden Anblick gönnten wir uns im Hafen noch ein leckeres Eis, bevor es zurück zum Stellplatz ging, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
Auch heute zeigte sich das gleiche Bild: Kurz nach dem Mittag war der komplette Platz wieder restlos belegt.

Fazit zum Stellplatz in Geiranger

Der Platz ist absolut empfehlenswert.
Die sanitären Anlagen sind komplett vorhanden und durchweg sauber.
Zudem ist das Personal vor Ort extrem freundlich und zuvorkommend.
Ein perfekter Ausgangspunkt für diese atemberaubende Region! 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):