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Reisebericht:
Vom Hafen auf die Fähre – Etappe nach Hanstholm
Route: Stellplatz → Fährhafen → Hirtshals → Hanstholm → Ræhr
Etappenziel: Mini Camping – RÆHR
Früher Start in den Tag & Abreise
Der Wecker riss uns bereits um 04:30 Uhr aus dem Schlaf. Da für uns heute die Fähre um 06:30 Uhr auf dem Plan stand, war Frühaustehen angesagt. Zum Glück hatten wir bereits gestern Abend alles komplett gepackt und reisefertig gemacht. So hieß es am Morgen nur kurz Anziehen, Motor starten und ohne Zeitverlust losfahren. Vor der eigentlichen Fahrt zum Hafen legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp an einer Tankstelle direkt hinter dem Stellplatz ein, um den Tank noch einmal vollzumachen – schließlich ist der Diesel in Norwegen günstiger als in Dänemark und Deutschland. Von dort aus waren es nur noch knapp 5,5 Kilometer und zwei Tunnel bis zum Fährhafen.
Reibungsloser Check-in & Überfahrt mit dem Katamaran
Am Hafen angekommen, reihten wir uns in die Spuren 1 bis 8 für die Fährgesellschaft ein. Nach einer kurzen Wartezeit ging es auch schon direkt zum Check-in. Das Prozedere verlief absolut unkompliziert und entspannt: - Nachnamen nennen - Ausweis vorzeigen - Schiffspapiere entgegennehmen – fertig! Gegen 05:45 Uhr rollten wir bereits in den Bauch des imposanten Katamarans. Das Verladen ging außerordentlich zügig vonstatten. Oben in der Lounge angekommen, bestellten wir unser Frühstück bequem über einen Touchscreen-Bildschirm (ganz ähnlich wie bei McDonald’s) und suchten uns einen gemütlichen Sitzplatz.
Auf der Nordsee
Obwohl der Wetterbericht im Internet eine ruhige See vorhergesagt hatte, empfingen uns draußen 2 bis 3 Meter hohe Wellen, die das Schiff spürbar ins Rollen brachten. Letztlich war das Ganze aber halb so wild und gut zu verkraften. Während der Fahrt nutzten wir die Zeit für einen ausführlichen Rundgang über das Schiff: - Duty-Free-Shop: Ein wenig Stöbern gehört einfach dazu. - Aussichtsplattform am Heck: Ein beeindruckender Anblick, wie der Katamaran das Wasser unter hohem Druck nach hinten herausschießt und seine Kaskaden in die See wirft. Nach einer schnellen und effizienten Überfahrt von nur 2 Stunden und 15 Minuten erreichten wir pünktlich das dänische Hirtshals.
Weiterfahrt & Campingplatz-Suche in Hanstholm
Die Ausschiffung verlief genauso zügig wie das Einchecken, sodass wir im Handumdrehen wieder auf der Straße in Richtung Hanstholm unterwegs waren. In Hanstholm steuerten wir zuerst den örtlichen REMA 1000 an, um unseren Getränkevorrat aufzustocken. Nach einer kurzen Orientierungsfahrt durch den Hafen machten wir uns auf die Suche nach einem Stellplatz für die Nacht.
1. Versuch: Hanstholm Camping Zunächst steuerten wir den Campingplatz „Hanstholm Camping“ an. Das Ergebnis war allerdings ernüchternd: - Preis: DKK 416 (ca. € 55,65) pro Nacht - Eindruck: Schräge Stellplätze, teils ungepflegter Rasen, teils karge Zementplatten. Der Platz wirkte absolut ungemütlich, teuer und keineswegs einladend. Wir entschieden uns kurzerhand, den Platz sofort wieder zu verlassen.
2. Versuch: Mini Camping – RÆHR (Volltreffer!) Wir machten uns auf den Weg zu unserem eigentlichen Wunschziel: dem Mini Camping – RÆHR. Hier wurden wir nicht enttäuscht! - Lage: Ausreichend Plätze vorhanden, wundervoll und idyllisch direkt an einem malerischen Angelteich gelegen. - Preis: DKK 200 (ca. € 27,00) pro Nacht – weniger als die Hälfte des ersten Platzes!
Ausstattung & Service:
- Sehr freundliches, deutschsprachiges Personal. - Außerordentlich sauberer und moderner Sanitärbereich. - Große, blitzblanke Gemeinschaftsküche mit Herd, Spüle, Mikrowelle und allem, was man benötigt. - Solider WLAN-Empfang auf dem gesamten Gelände mit schnellen Geschwindigkeiten von über 30 Mbit/s (auch wenn SAT-Empfang aktuell nicht gegeben ist).
Fazit des Tages
Ein wunderbar ruhiger, gemütlicher und herzlicher Platz mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein echter Geheimtipp, an dem man sehr gerne auch ein paar Tage länger verweilen möchte! Kurz entschieden, wir bleiben zwei Tage!
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