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Reisebericht:
Auszeit an der Marina Recke: Unser Kurztrip an den Kanal
Tag 1: Anreise und gemütlicher Auftakt
Am Donnerstag startete unsere kleine Auszeit. Bevor wir Ritterhude den Rücken kehrten, machten wir noch einen Zwischenstopp beim EDEKA, um uns mit den nötigen Lebensmitteln einzudecken. Anschließend ging es über die Autobahn und gemütliche Landstraßen in Richtung Marina Recke. Bei unserer Ankunft zeigte sich der Stellplatz vollkommen entspannt: Er war höchstens halb belegt. Wir sind bereits zum dritten Mal hier und fühlen uns jedes Mal aufs Neue pudelwohl. Nachdem ein schöner Platz ausgesucht, das Wohnmobil aufgestellt und die Gebühr für drei Tage bezahlt war, hieß es erst einmal: Markise ausfahren, Stühle und Tisch herausholen und den Tag genießen. Den Abend ließen wir bei einem leckeren BBQ direkt am Hafen ausklingen, wo köstliches Fleisch und frischer Salat auf den Teller kamen.
Tag 2: Entspannung pur in der Faßsauna
Der zweite Tag begann wunderbar entschleunigt. Erst einmal ausgiebig ausschlafen, in Ruhe frühstücken und die Vorfreude auf den Nachmittag genießen. Ab 14:00 Uhr hatten wir nämlich für vier Stunden eine eigene Faßsauna ganz für uns allein gebucht. Der knisternde Holzofen verströmte eine herrliche Wärme – immer wieder legten wir ein Scheit Holz nach und nutzten die Zeit zum vollkommenen Abschalten. Gegen 18:00 Uhr ging es tiefenentspannt zurück ins Wohnmobil.
Tag 3: Kanalspaziergang, Kakaopause und BBQ-Kritik
Nach dem Frühstück machten wir uns am dritten Tag auf den Weg in den nahegelegenen Ort Steinbeck, um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Auf dem Hinweg schlenderten wir quer durch den Ort, der Rückweg führte idyllisch am Kanal entlang zurück bis zum Hafen. Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich draußen mit einem guten Buch und tranken später noch einen heißen Kakao mit Sahne im Hafenrestaurant. Zum Abendessen holten wir uns zwei Hackstücke (Frikadellen) beim BBQ, die wir zusammen mit unseren eigenen Brötchen und Krautsalat verzehrten. Hier gab es allerdings einen Dämpfer: Das Hackstück war fast nur halb so groß wie das Brötchen und schlug mit 4,00 € zu Buche – definitiv viel zu teuer für so ein kleines Stück Fleisch. Unterm Strich ist der Platz mit dem Hafen und der Umgebung wirklich klasse und preislich absolut angemessen. Einzig das BBQ ist im Vergleich zu früher zu teuer geworden. Dennoch blicken wir auf ein sehr schönes, erholsames Wochenende zurück – morgen früh geht es dann gut erholt auf die letzte Etappe nach Hause.
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