Ab in die Welt und was erleben
 

2026-24 Nordkap (Västeras)

Nordkap (Västeras)

Datum: 17.06.2026 bis 18.06.2026
Ziel: Västerås (Wohnmobilstellplatz Gästhamn Västerås ) 

72187 Västerås - Sjöhagsvägen

170 km

Preis: € 35,81 ( Anz.Nächte: 1)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage:
Ausstattung:
Sauberkeit:
Preis-Leistung:  
Personal:  
Durchschnitt: 4,8 von 5

 

Wetter: Sonne
Sat-Empfang: Super
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Empfehlenswert 

 

- große Parzellen
- fast eben
- geschottert
- sanitärenanlagen super 

 

- Strasse und Bahn etwas laut 

 

Reisebericht:

 

7.Tag in Richtung Nordkap.

Die Fahrt durch das schwedische Bilderbuch.

Der siebte Tag unserer Reise in Richtung Nordkap bescherte uns ein echtes Highlight, noch bevor wir überhaupt die Kilometer auf der Straße zurückgelegt hatten:
Es war der erste Tag der gesamten Tour komplett ohne Regen!
Bei herrlichsten sommerlichen Temperaturen um die 26 Grad machte das Fahren gleich doppelt so viel Freude.
Unsere heutige Route führte uns von Söderköping aus kontinuierlich in Richtung Norden nach Västerås.
Die Strecke verlief zwar über die gut ausgebaute Kraftstraße, bot jedoch genau das landschaftliche Panorama, das man sich unter Schweden vorstellt und wünscht: endlose, dichte Nadelwälder und tiefblaue, glitzernde Seen, die im Sonnenlicht funkelten.
Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings: Obwohl am Straßenrand permanent die markanten Elch-Warnschilder aufgestellt waren, ließ sich der „König der Wälder“ leider immer noch nicht blicken.
Wir halten die Augen für die nächsten Tage weiter offen.

Reisetipp & Logistik-Glück

Kurz vor der Einfahrt nach Västerås bot sich uns die perfekte Gelegenheit für einen Versorgungsstopp.
Wir entdeckten einen LIDL für den schnellen, unkomplizierten Lebensmitteleinkauf.
Direkt nebenan befand sich zudem eine Tankstelle mit dem bisher günstigsten Dieselpreis der gesamten Region.
Hier haben wir die Gunst der Stunde genutzt und den Tank direkt randvoll gemacht.

Ankunft am Hafen von Västerås.

Nach dem erfolgreichen Zwischenstopp steuerten wir zielgerichtet unseren vorab reservierten Stellplatz direkt am malerischen Hafen von Västerås an.
Da wir im Vorfeld den Stellplatz Nr. 6 gebucht hatten, verlief die Ankunft absolut stressfrei.
Bereits am Morgen hatten wir den digitalen Zugangscode für den Sanitärbereich bequem per E-Mail erhalten.
Der Stellplatz selbst punktete sofort durch seine Struktur: Der Untergrund ist sauber geschottert, fast vollkommen eben und bietet jedem Fahrzeug eine großzügige Parzellenbreite von exakt 4 Metern – ausreichend Platz zum Wohlfühlen.
Das gesamte Hafenareal versprüht ein lebendiges, maritimes Flair.
Neben zahlreichen Liegeplätzen für Boote gibt es eine gemütliche Gaststätte, eine Eisdiele für die sonnigen Stunden und eine moderne Wakeboardanlage.
Von unserem Stellplatz aus hatten wir freie, direkte Sicht auf die Anlage und konnten gespannt beobachten, wie viele Sportler auf dem Wasser versuchten, diverse Sprünge und Kunststücke zu absolvieren.

Komfort & Ausstattung

Der Sanitärbereich am Hafen hat uns absolut überzeugt und verdient eine besondere Erwähnung:
- Sauberkeit: Alles war in einem tadellosen, hochreinen Zustand.
- Aufteilung: Strikt getrennte Bereiche für Damen und Herren.
- Ausstattung: Neben Toiletten und Duschen steht den Gästen sogar eine eigene Sauna zur Verfügung – purer skandinavischer Luxus.

Nachmittagsprogramm.

Direkt nach der Ankunft haben wir uns in der bordeigenen Küche ein leckeres Essen zubereitet.
Frisch gestärkt brachen wir anschließend zu Fuß in Richtung Innenstadt auf.
Västerås überzeugte uns mit einer charmanten Fußgängerzone, die zum Bummeln einlud, sowie dem beeindruckenden, historischen Dom.
Nach einer gemütlichen Shopping-Runde kehrten wir zurück zum Hafen, um uns dem schwedischen Lebensgefühl hinzugeben: Es wurde Zeit für eine traditionelle Fika (Kaffeepause) am Reisemobil, gefolgt von einer erfrischenden Dusche.

Licht und Schatten am Abend

Den Abend ließen wir gemütlich vor dem Camper ausklingen.
Bei aller Begeisterung für die tolle Lage und Ausstattung gibt es jedoch zwei Aspekte, die man bei der Reiseplanung beachten sollte: Der Stellplatz verfügt über keinerlei Schatten spendende Bäume.
Zudem sorgen die nahegelegene Hauptstraße sowie eine Eisenbahnlinie für eine gewisse, konstante Hintergrundakustik.
Gegen Abend gesellte sich außerdem laute Musik von Jugendlichen hinzu, die sich am nahegelegenen Skateboardplatz aufhielten.

Fazit & Ausblick

Alles in allem ist dies ein wirklich schöner, moderner Stellplatz mit fantastischer Infrastruktur, den man gerne wieder ansteuert.
Aufgrund der Beliebtheit und der begrenzten Plätze am Wasser ist eine frühzeitige Buchung jedoch unbedingt zu empfehlen.
Morgen setzen wir unser Abenteuer fort.
Die Reise führt uns weiter in Richtung Söderhamn.
Auch für die dortige Etappe haben wir bereits im Vorfeld einen Stellplatz fest vorreserviert, sodass wir der Weiterfahrt ganz entspannt entgegenblicken können. 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):