Ab in die Welt und was erleben
 

2026-27 Nordkap (Docksta)

Nordkap (Docksta)

Datum: 21.06.2026 bis 22.06.2026
Ziel: Docksta (Wohnmobilstellplatz Skuleberget Havscamping ) 

870 33 Docksta - Veåsand 211

125 km

Preis: € 36,39 ( Anz.Nächte: 1)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage:
Ausstattung:
Sauberkeit:
Preis-Leistung:  
Personal:  
Durchschnitt: 4,4 von 5

 

Wetter: Sonne, Regen
Sat-Empfang: Super
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Empfehlenswert auch für mehrere Tage, eher zum Relaxen. 

 

- geschotterter Platz
- große Parzellen
- Blick direkt aufs Wasser
- geräumige Duschen
- möglichkeit für Wanderungen 

 

- Preis ist etwas hoch
- Buchbar erst ab 2 Nächten
- keine Sehesnwürdigkeiten 

 

Reisebericht:

 

Nordkapp-Tour: 10. Etappe – Tag 11

Von Fußball-Emotionen, dem schwedischen Ur-IKEA und der majestätischen Hohen Küste

Der Morgen danach: Sonne statt Dauerregen

Nachdem uns gestern Abend noch starker Regen aufs Dach getrommelt hat, wurden wir heute von bestem Reisewetter empfangen: Die Sonne strahlt und es ist angenehm warm.
Der gestrige Abend stand ganz im Zeichen des Fußballs – mit gemischten Gefühlen für uns als Camping-Gemeinschaft:
Schweden vs. Holland: Leider eine Niederlage für die schwedischen Gastgeber.
Deutschland vs. Elfenbeinküste: Ein solider Sieg für das deutsche Team!
Nach einem entspannten Frühstück wurde das Wohnmobil startklar gemacht und wir rollten bei bestem Sonnenschein auf die E4 mit Kurs auf Docksta.

Das große IKEA-Experiment in Sundsvall

Kurz hinter Sundsvall legten wir einen Zwischenstopp ein, um einer essenziellen Frage auf den Grund zu gehen: Unterscheidet sich ein schwedischer IKEA eigentlich von den deutschen Filialen?
Das Ergebnis unseres kleinen Kultur-Checks: Absolut!
Der schwedische IKEA wirkt deutlich freundlicher, bunter, großzügiger gestaltet und ist räumlich wesentlich weitläufiger geschnitten.
Der Boxenstopp hat sich definitiv gelohnt.
Danach ging es weiter durch die klassische skandinavische Kulisse: endlose, dichte Wälder und tiefblaue Seen.
Einziges Manko der Tagesetappe: Die Elche glänzen weiterhin durch Abwesenheit. Kein einziger hat sich bisher blicken lassen!

Über die Högakustenbron zum Stellplatz-Glück

Ein echtes optisches Highlight der Fahrt war die Überquerung der Högakustenbron (High Coast Bridge).
Die gigantische Hängebrücke spannt sich spektakulär über den Fluss Ångermanälven und markiert den Eingang zu einer ganz besonderen Region.

In Docksta angekommen, steuerten wir direkt den Stellplatz an.

Wir hatten riesiges Glück:
Camping-Tipp: Frühzeitig anreisen!
Der Platz wurde im Laufe des Nachmittags rappelvoll.
Wer hier zu spät kommt, geht leer aus.
Wir konnten uns einen traumhaften Platz mit direktem Blick aufs Wasser sichern.

Der Stellplatz-Check im Überblick:

- Preis: Mit 400 SEK (ca. 37 €) nicht ganz günstig, aber die Lage und Qualität stimmen.
- Sanitär: Duschen und Toiletten sind vorhanden und extrem sauber.
- Service: Das Personal an der Rezeption ist super freundlich und sehr hilfsbereit.
-Gastronomie: Direkt nebenan liegt das Restaurant Skuleberget.
Hier gibt es allerdings Punktabzug: Die Speisekarte ist sehr überschaubar („kleine Karte“) und die Preise sind ziemlich knackig.

Ausblick auf morgen:

Die Reise geht weiter!
Nächster Halt: Robertsfors auf dem Wohnmobilstellplatz Ratans Gästhamn och Camping.

Gute Weiterreise morgen nach Ratan/Robertsfors – und Augen auf, irgendwo müssen diese Elche ja stecken! 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):