Ab in die Welt und was erleben
 

2026-28 Nordkap (Robertsfors-Sieka)

Nordkap (Robertsfors-Sieka)

Datum: 22.06.2026 bis 23.06.2026
Ziel: Robertsfors (Sikeå sea campsite ) 

915 93 Robertsfors - Hamnvägen 1

213 km

Preis: € 27,29 ( Anz.Nächte: 1)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage:
Ausstattung:
Sauberkeit:
Preis-Leistung:  
Personal:  
Durchschnitt: 4,2 von 5

 

Wetter: Sonne
Sat-Empfang: Super
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Empfehlenswert auch für mehrere Tage, Zum Relaxen ideal 

 

- große Parzellen
- herlicher Blick zum Wasser 

 

- Parzellen teilweise uneben
- Parzellen Rasen und Schotter
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Reisebericht:

 

Nordkapp-Tour: 11. Etappe – Tag 12

Kurioser Heizungs-Ärger in einer hellen, kalten Nacht

Die letzte Nacht hatte es temperaturmäßig in sich.
Zum ersten Mal auf unserer Reise mussten wir im Wohnmobil die Heizung einschalten, da es relativ kalt wurde.
Unser Stellplatznachbar (mit der Aufschrift Roudsurfer.de) wählte eine deutlich lautere Methode gegen die Kälte:
Er ließ seinen Motor tatsächlich bis Mitternacht laufen, um zu heizen.
Man fragt sich unwillkürlich, ob ihm nicht bewusst war, dass ein Wohnmobil über eine eigene Standheizung verfügt...
Die Nacht selbst war – wie hier im Norden mittlerweile gewohnt – wieder durchgehend taghell.

Auf der E4: Weite Landschaften und ein teures Knöllchen in Umeå

Am Morgen hieß es wie gewohnt: Startklar machen, die Toilette entsorgen und ab auf die E4 in Richtung Robertsfors.
Die Fahrt bot einen schönen Tapetenwechsel, denn während die Wälder spürbar weitläufiger werden, nehmen die Seen allmählich ab.
In Umeå steuerten wir zuerst einen Lidl an, um unsere Vorräte aufzustocken.
Der Stopp endete jedoch mit purem Frust:
Auf dem Parkplatz kassierten wir eine "Knolle" wegen Falschparkens, weil wir die Schilder für die Park-App übersehen hatten.
Für gerade einmal 6 Minuten Parken wurden stolze 600 SEK Strafe fällig – in unseren Augen reine Abzocke!
Um den Ärger zu verdauen, machten wir im Anschluss einen Abstecher zu McDonald’s in Umeå.
Neben dem Geschmack wollten wir vor allem die Preise mit Deutschland vergleichen.
Das überraschende Ergebnis: Die Burger waren hier tatsächlich preiswerter als in der Heimat.

Traumplatz in Sikeå und neidische Grüße aus der Heimat

Danach ging es weiter nach Sikeå auf den Campingplatz.
Eine Reservierung war absolut nicht nötig, denn der Platz war ziemlich leer.
Für 300 SEK pro Nacht inklusive Strom konnten wir uns unseren Stellplatz völlig frei aussuchen.
Wir wählten ein fantastisches Fleckchen direkt am Wasser mit einer herrlichen Aussicht.
Kaum angekommen, hieß es: Stühle raus und erst einmal gemütlich Kaffee trinken!
Der kräftige Wind hatte auch sein Gutes, denn eine kleine Ladung Wäsche war dadurch im Handumdrehen wieder trocken.
Später frischte es allerdings noch weiter auf, und es wurde ziemlich kühl und stürmisch.
Passend dazu erhielten wir einen Anruf von meinem Sohn aus Baden-Württemberg, der für ein extremes Kontrastprogramm sorgte:
Während in Deutschland schweißtreibende 39 Grad herrschten, genossen wir hier erfrischende 19 Grad – ein Temperaturunterschied, um den mein Sohn ordentlich beneidete!

Den Abend haben wir uns im warmen Wohnmobil gemütlich gemacht.

Morgen geht es mit großen Schritten weiter in Richtung Nordkap! 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):