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Reisebericht:
Reisebericht: Flexibilität ist alles – Planänderung vor dem Nordkap
Eigentlich war das große Ziel für heute fest gesteckt: Es sollte endlich zum Nordkap gehen! Doch der Blick auf den Wetterbericht am Morgen machte uns einen Strich durch die Rechnung – für das Kap war fieses Schmuddelwetter gemeldet. Also hieß es: Kurzfristig umentscheiden! Flexibilität gehört beim Reisen im Norden schließlich dazu. Bevor wir die Reifen rollen ließen, stand aber erst einmal die Pflicht auf dem Programm: Das Grauwasser wurde entleert und der Frischwassertank komplett aufgefüllt. Frisch gestärkt und startklar ging es dann los in Richtung Honningsvåg.
Auf dem Weg nach Honningsvåg: Rentiere und Tunnelrekorde
Die Fahrt war landschaftlich und fahrerisch bereits ein echtes Erlebnis: - Tierische Begegnungen: Unterwegs am Straßenrand konnten wir die ersten Rentiere sichten – immer wieder ein faszinierender Anblick. - Unter der Erde: Insgesamt mussten wir durch 5 Tunnel steuern, die es teilweise echt in sich hatten – mit Längen von bis zu 7 km ging es tief durch den Fels.
Zwischenstopp in Honningsvåg: Kreuzfahrtschiffe und alte Bekannte
In Honningsvåg angekommen, steuerten wir zuerst den Supermarkt für einen schnellen Einkauf an. Dort gab es eine wunderbare Überraschung: Wir liefen zufällig den Mitgliedern über den Weg, die wir schon in Alta getroffen hatten. Die Welt im Norden ist eben doch ein Dorf! Danach zog es uns zum Hafen. Dort herrschte mächtig Betrieb, denn gleich zwei maritime Giganten hatten angelegt: ein riesiges Kreuzfahrtschiff der MSC und ein Schiff der legendären Hurtigruten. Nach einer kurzen, gemütlichen Shopping-Runde machten wir uns schließlich auf den Weg zu unserem heutigen Stellplatz.
Ein stürmischer Nachmittag auf dem Stellplatz
Das Prozedere am Stellplatz lief absolut reibungslos: Kurz an der Rezeption bezahlt und schon bekamen wir unseren Platz zugewiesen. Das war auch gut so, denn über den Nachmittag frischte der Wind ordentlich auf und es wurde extrem stürmisch. Ein Kontrollblick auf die Nordkap-Webcam bestätigte uns, dass unsere Planänderung goldrichtig war: Dort oben herrschte zu diesem Zeitpunkt immer noch dichter Nebel und Dauerregen.
Ausblick auf morgen
Jetzt sind wir gespannt, was der morgige Tag bringt. Die Hoffnung stirbt zuletzt: Laut wetter.com soll sich morgen zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr ein sonniges Zeitfenster direkt am Nordkap auftun. Wir stehen in den Startlöchern und hoffen, dass wir diese Lücke perfekt abpassen können!
Ergänzung:
Gegen Abend Wind wieder stärker, Wohnmobil wackelt ziemlich stark. Das klingt nach einer unruhigen Nacht! Wenn der Wind im Norden so richtig am Camper rüttelt, fühlt man sich der Natur gleich noch ein Stück näher – auch wenn man auf das Schaukeln beim Einschlafen vermutlich verzichten könnte.
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