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Reisebericht:
Reisebericht: Entschleunigung am Tengelfjord und tierische Begegnungen
Ein herrlicher Start in den Tag
Der Morgen begann genau so, wie man es sich im Urlaub wünscht: mit herrlichem Sonnenschein und absolut keinem Übergang zur Hektik. Da unsere heutige Etappe mit gerade einmal 60 Kilometern angenehm kurz war, hatten wir mehr als genug Zeit.
Nach einem gemütlichen Frühstück standen erst einmal die typischen Camper-Pflichten an: Grauwasser und Toilette wurden fachgerecht entsorgt und die reste von gestern spülen. Danach ging es noch kurz zum Rema 1000, um die Vorräte für die nächsten Tage aufzustocken.
Auf dem Weg zum Tengelfjord
Die Fahrt war kurz, aber erlebnisreich. Unterwegs hieß es erst einmal: Fuß vom Gas! Eine kleine Herde Schäfchen hatte es sich direkt auf der Straße und am Wegesrand gemütlich gemacht – Norwegen-Idylle pur.
Da wir durch die kurze Strecke schon sehr früh an unserem Etappenziel ankamen, hatten wir noch die freie Auswahl: Auf dem Stellplatz waren noch viele Plätze frei.
Der Stellplatz-Check: - Bezahlung: Ganz unkompliziert direkt am Automaten. - Sanitäranlagen: Ein Blick ins Sanitätshaus zeigte: Alles tipptopp sauber! Vorhanden sind 2 Duschen, 2 Herrentoiletten und 2 Damentoiletten. - WLAN: Ein Netzwerk ist zwar vorhanden, das Passwort bleibt allerdings ein Mysterium – es war nirgends ein Code sichtbar. (Ein bisschen Digital Detox schadet ja aber auch nicht).
Fjord-Eindrücke und ein Hauch von Hurtigruten
Nach dem Einrichten unternahmen wir einen kurzen Rundgang in der Nähe des Platzes und entlang des Ufers. Besonders faszinierend: Im Fjord herrscht eine ziemlich starke Strömung, die man wunderbar beobachten konnte. Am Nachmittag gab es dann noch ein echtes Highlight, als ein Schiff der legendären Hurtigruten vorbeizog. Pünktlich dazu wechselte das Wetter ins klassisch nordische Gewand: Bei 15 Grad setzte etwas Regen ein, was der Gemütlichkeit aber keinen Abbruch tat.
Ausblick
Den restlichen Tag haben wir ganz entspannt ausklingen lassen – mit einem fantastischen, beruhigenden Blick auf den Fjord und die majestätischen Berge.
Morgen geht es wieder ein kleines Stück weiter. Die nächste kurze Etappe führt uns in Richtung Svolvær.
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