Ab in die Welt und was erleben
 

2026-52 Nordkap (Trollstiegen)

Nordkap (Trollstiegen)

Datum: 17.07.2026 bis 18.07.2026
Ziel: Åndalsnes (Campingplatz Trollstigen ) 

Primær Fylkesveg 63 550 - 6300 Åndalsnes

178 km

Preis: € 31,68 ( Anz.Nächte: 1)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage: Lage
Ausstattung: Ausstattung
Sauberkeit: Sauberkeit
Preis-Leistung: Preis 
Personal: Personal 
Durchschnitt: 4,8 von 5

 

Wetter: Sonne, Hochnebel
Sat-Empfang: Kein Signal
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Empfehlenswert 

 

Reisebericht:

 

Auf dem Weg zu den Trollen

Wetterwechsel & Aufbruch

Nachdem uns der gestrige Tag noch mit sommerlichen 24 °C verwöhnt hatte, startete der heutige Morgen mit recht frischen 14 °C.
Das hielt uns aber nicht auf: Nach dem Frühstück hieß es zügig einpacken, Grauwasser entsorgen, Toilette leeren und Abfahrt in Richtung der berühmten Trollstigen.

Zwischenstopp in Dombås: Geschlossene Türen und ein Tankstellen-Glücksgriff

Unser erster Zwischenstopp führte uns nach Dombås.
Wir wollten die dortige Kirche besichtigen, standen allerdings leider vor verschlossenen Türen.
Also nutzten wir die Zeit, um kurz ein paar Besorgungen zu erledigen, und setzten die Fahrt fort.
Kurz hinter Dombås stießen wir auf eine MAXI-Tankstelle – und die Preise ließen uns stutzen:
Während der Diesel normal bei etwa 22 NOK liegt, war er hier für unschlagbare 16,95 NOK (ca. 1,53 €) zu haben.
Die Schlange war entsprechend lang, also hieß es: anstellen und warten.
An der Säule erlebten wir dann eine skurrile, aber wunderbare Überraschung:
Der norwegische Autofahrer vor uns schenkte uns glatt die letzten 10 Liter aus seiner Säule!
Er erklärte uns das System:
An dieser Tankstelle muss man vorab einen festen Betrag auswählen.
Ist der Tank voll, bevor das Guthaben aufgebraucht ist, verfällt der Restbetrag einfach.
Da er noch Guthaben auf der Anzeige hatte, zapfte er den Rest kurzerhand in unseren Tank.
Wir rechneten daraufhin vorsichtig hoch, wählten selbst 700 NOK an der Säule und bekamen den Tank damit fast voll.
Zwischenzeitlich halfen wir noch zwei deutschen Urlaubern, die das System ratlos gemustert hatten, erklärten die Logik und fuhren mit einem guten Gefühl weiter.

Durch die Bergwelt zum Stellplatz Trollstigen

Die Weiterfahrt war Landschaftskino pur: Links und rechts von uns ragten gewaltige, hohe Berge auf, an denen unzählige Wasserfälle in die Tiefe stürzten.
Am Ziel angekommen, steuerten wir direkt den Stellplatz Trollstigen an.
Für 350 NOK inklusive Strom sicherten wir uns erst einmal eine Nacht und suchten uns ein schönes Plätzchen.
Danach ging es auf Erkundungstour über den Platz, der mit einem Restaurant, reichlich Souvenirs und einer ganzen Truppe übergroßer Trolle aufwartet.
Das Restaurant selbst bietet allerdings nur eine sehr überschaubare Auswahl zu stolzen Preisen – die Küche bleibt bei uns also wohl eher kalt.

Ausblick

Den Nachmittag haben wir genutzt, um im Internet zu recherchieren, wie die Fähren von Geiranger nach Hellesylt übersetzen.
Ob wir nun eine oder zwei Nächte hier am Trollstigen bleiben, bevor es weiter Richtung Geiranger geht, entscheiden wir spontan.

Mal sehen, was der morgige Tag bringt! 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):