Ab in die Welt und was erleben
 

2026-56 Nordkap (Gol)

Nordkap (Gol)

Datum: 22.07.2026 bis 23.07.2026
Ziel: Gol (Wohnmobilstellplatz Hallingresort Bobilparkering ) 

3550 Valhall - Riksveg 7 333

142 km

Preis: € 36,50 ( Anz.Nächte: 1)

 

Auf dem Platz vorhanden:  

 

Lage: Lage
Ausstattung: Ausstattung
Sauberkeit: Sauberkeit
Preis-Leistung: Preis 
Personal: Personal 
Durchschnitt: 2,8 von 5

 

Wetter: Sonne
Sat-Empfang: Kein Signal
Handy-Empfang:

 

Persönliche Empfehlung: Für ein Nacht absolut in Ordnung, aber nicht besonders empfehlenswert. 

 

Reisebericht:

 

Von Sogndal nach Gol – Fjorde, Berge und geschichtsträchtige Holzbaukunst

Sonniger Start in Sogndal

Nachdem sich das Wetter gestern Abend noch von seiner etwas stürmischen Seite gezeigt hatte, legte sich der Wind glücklicherweise im Laufe der Nacht komplett.
Der Morgen in Sogndal empfahl uns mit herrlich sonnigem Wetter und einem spiegelglatten, ruhigen Fjord.
Nach einer entspannten Tasse Kaffee im Sonnenschein und dem gewohnten Zusammenpacken ging es auch schon los in Richtung Gol.

Fjordüberquerung und Tunnelpassage

Unser Weg führte uns zuerst zur Fähre.
Am Mannheller Ferjekai ging es aufs Schiff, um den Fjord hinüber zum Fodnes Ferjekai zu überqueren – eine wunderbare kurze Entschleunigung auf dem Wasser.
Insgesamt machten wir auf diesem Streckenabschnitt Bekanntschaft mit vier ausgedehnten Tunneln, die uns verlässlich durch das norwegische Massiv leiteten.

Kulturstopp: Die Stabkirche Borgund
Bevor wir unsere Fahrt gen Süden fortsetzten, legten wir einen kurzen Abstecher in Borgund ein, um die berühmte Stabkirche zu besichtigen.
Der Eintritt lag bei 110 NOK pro Person (Seniorenrabatt ab 65+) – ein Preis, der sich für dieses beeindruckende Bauwerk absolut gelohnt hat!

Kurzinfo zur Stabkirche Borgund

Die Stabkirche Borgund wurde um 1180 erbaut und gilt als die am besten erhaltene der noch 28 verbliebenen Stabkirchen Norwegens.
Sie zeichnet sich durch ihre kaskadenartigen Dächer, die aufwendig geschnitzten Drachenköpfe an den Giebeln und den duftenden, dunklen Holzteer-Überzug aus.
Ein wahrhaft magisches Zeugnis mittelalterlicher Holzbaukunst.

Über Bergpässe nach Gol (mit Sauerland-Gefühlen)

Anschließend ging die Fahrt weiter Richtung Gol.
Die Strecke führte uns vorbei an idyllischen Seen, rauen Berglandschaften und durch teils hochgelegene Skigebiete.
Ein Ort unterwegs hat uns besonders schmunzeln lassen:
Mit seinen Hanglagen und der Infrastruktur sah er verblüffend aus wie Winterberg im Sauerland – nur eben im norwegischen Gewand!

Kurz vor dem Ziel machten wir noch einen schnellen Zwischenstopp im Supermarkt, um unsere Getränkevorräte aufzufüllen.

Gemütlicher Ausklang in Gol

In Gol angekommen, haben wir unseren Stellplatz direkt für die Nacht festgemacht.
Ein toller Ort: Der Stellplatz liegt unmittelbar am Museum der Stabkirche von Gol.
Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände haben wir den Tag bei herrlich sonnigem und warmem Wetter ganz entspannt vor dem Wohnmobil ausklingen lassen. 

 

 

Bilder:

 

 

 

Video(s):